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10 Spartipps rund ums Heizen

Mit folgenden 10 Tipps sparen Sie Energie und Geld:

 

Spartipp 1: Achten Sie auf eine angemessene Raumtemperatur: Im Schlafzimmer genügen 18°C, in den Wohnräumen 20°C. Mit jedem Grad, um das sie die Temperatur absenken, sparen Sie rund 6% Heizenergie.

 

Spartipp 2: Senken Sie die Raumtemperatur am Abend rechtzeitig. Ihre Heizung benötigt dafür eine gewisse Reaktionszeit. Bei einer Radiatorenheizung schalten Sie den reduzierten Betrieb eine Stunde vor dem Schlafengehen ein, bei einer Bodenheizung drei Stunden.

 

Spartipp 3: Lüften Sie richtig: Öffnen Sie dreimal täglich mehrere Fenster für 5 bis 10 Minuten – machen Sie kurz Durchzug. Die verbrauchte Raumluft wird damit komplett gegen Frischluft ausgetauscht. Dauernd leicht geöffnete Kippfenster hingegen verschwenden viel Energie und verbessern die Luftqualität kaum. Falls die Temperatur im ganzen Gebäude oft zu hoch ist, muss die Heizkurve am Regelgerät neu angepasst werden. Dies erledigen wir gerne für Sie.

 

Spartipp 4: Halten Sie die Luftfeuchtigkeit in Ihren Räumen zwischen 35% und 65%. Denn feuchte Luft wirkt wärmer als Trockene und ist gesünder: Braucht man bei 30% Luftfeuchtigkeit 23°C, um sich wohl zu fühlen, so sind bei 60 % nur 21°C. Beispielsweise schaffen Pflanzen feuchte Luft. Allerdings ist auch eine zu hohe Luftfeuchtigkeit nicht ideal, weil dadurch das Risiko von Schimmelbildung steigt.

 

Spartipp 5: Vermeiden Sie einen Wärmestau: Achten Sie darauf, dass der Heizkörper seine gesamte Wärme ungehindert in den Raum abgeben kann. Platzieren Sie deshalb keine Möbel unmittelbar davor. Auch dauerhaft geschlossene Vorhänge vor den Heizkörpern können einen Wärmestau verursachen.

 

Spartipp 6: Reduzieren Sie Wärmeverluste bei den Fenstern: Schliessen Sie Rollläden, Vorhänge oder Fensterläden bei einbrechender Dunkelheit, um Wärmeverluste durch die Fenster zu vermeiden. Dichten Sie bei älteren Gebäuden Fenster und Aussentüren ab.

 

Spartipp 7: Entlüften Sie Ihre Heizkörper, sobald sie darin ein Gluckern von Wasser hören. Dies geht ganz einfach mit einem Entlüftungsschlüssel. Besonders in den oberen Wohnungen eines Gebäude sammelt sich häufig Luft in den Heizkörpern, weshalb er nicht mehr richtig heiss wird. Als Folge muss das Heizkörperventil stärker aufgedreht werden, um eine ausreichende Wärmeabgabe zu erreichen. Schade für die vergeudete Energie!

 

Spartipp 8: Reduzieren Sie bei einer längeren Abwesenheit (z. B. Ferien) die Raumtemperatur. Lassen Sie die Räume jedoch nicht zu sehr auskühlen, um Frostschäden zu vermeiden. Haben Sie Thermostatventile, so stellen sie diese auf kleine Stellung (In der Regel auf Position 1). Ansonsten halten Sie mindestens einen zentralen Heizkörper warm und öffnen Sie alle Zimmertüren. Dadurch bildet sich in der Regel ein ausreichendes Wärmepolster.

 

Spartipp 9: Schalten Sie Ihre Heizung im Sommer auf Warmwasserbetrieb um. Dadurch vermeiden Sie, dass die Anlage in kälteren Nächten zu heizen beginnt. Falls das Warmwasser elektrisch aufbereitet wird, können Sie die Heizung im Sommer ganz ausschalten.

 

Spartipp 10: Lassen Sie Ihre Heizungsanlage regelmässig warten: Empfehlenswert sind ein jährlicher Brennerservice sowie alle drei bis vier Jahre zusätzliche Einstellungs- und Kontrollmassnahmen. Reinigen Sie zudem den Heizraum zu Beginn der Heizperiode, damit kein Staub die Brennerleistung beeinträchtigt.

 

Unsere Fachleute helfen Ihnen gerne dabei, Ihre Heizung und Ihre Heizkörper richtig einzustellen. Rufen Sie uns einfach an oder senden Sie uns einen Serviceauftrag.

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